Berlin, Berlin,

wir waren in Berlin

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“.  Dieser Satz auf der Pressekonferenz im Juni 1961 von Walter Ulbricht strafte ihn später Lügen, als zwei Monate danach die ersten Sperranlagen zwischen Ost und West mit viel Personal und Material errichtet wurden. Diese Erinnerungen werden in der Gedenkstätte „Deutsche Teilung Marienborn“ lebendig gehalten und hatten den International Ladies Club Soest / Bad Sassendorf animiert auf dem Weg in die Hauptstadt die ehemaligen Grenzanlage, die bei der Einreise in die DDR passiert werden musste, unter fachkundiger Führung zu besichtigen. Es war nicht die einzige Begegnung mit der Geschichte Ostdeutschland während der 3-Tagesfahrt nach Berlin, denn die Stasizentrale stand ebenfalls im Focus der Damen. Was wäre aber ein Berlinbesuch ohne Besuch des Reichtages und bei herrlichem Herbstwetter bot sich den Internationalen Frauen ein prachtvoller Blick über die Dächer der Spreemetropole.

Marienborn
Die Gedenkstätte Marienborn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schicksale der deutsch/deutschen Teilung lebendig zu halten.

Reichstag
Der Einblick in die Arbeit des Deutschen Bundestages war das eine, aber der gute und klare Weitblick aus der Kuppel des Reichstages brachte doch mehr Übersicht über Berlin, als sich manche der Damen erhofft hatte.

Max & Moritz
In der „bel etage“ wurden die Ladies und auch ihr Busfahrer Werner Meilwes durch das Serviceteam um Frau Dullin herum regelrecht verwöhnt.

Stadtrundfahrt
Durch den erfahrenen Reiseleiter Knut Metzke erfuhren die Damen vieles über dei 775-jährige Stadt und den „ollen Fritz“.

Müggelsee
Mit einer Rundfahrt auf dem Müggelsee und einem Besuch beim Hauptmann von Köpenick endete die 3-Tages-Tour, die Petra Menke-Koerner für die Damen organisiert hatte.

Köpenick

Fotos: Gaby Kühle